Hautkrebs

Von der Haut ausgehende Tumore werden wesentlich in drei Haupttypen unterteilt: Basalzelltumor (BCC), Plattenepithelkarzinom (SCC) und Melanom. Hauttumoren sind in der Regel primärer Natur, das heißt, sie beginnen in der Haut zu wachsen und können in andere Körperteile und Organe eindringen und sich dort ausbreiten (Metastasierung). 

Tumorzellen weisen eine Reihe von Merkmalen auf, darunter abnormales Zellwachstum, vermehrte Zellteilung, sowie Förderung von Blutgefäßbildung. Die Anzeichen und Symptome der Krankheit sind vielfältig und können Veränderung der Hautfarbe oder des Erscheinungsbilds, geschwürige Haut, sowie Veränderung von Muttermalen umfassen. Zu den Risikofaktoren für die Entstehung von Hautkrebs zählen langes Sonnenbaden, Tabakkonsum, die Einnahme von immunsuppressiven Medikamenten und HPV-Infektionen.

Diese Tumoren werden nach ihrem histologischen Erscheinungsbild klassifiziert und die Behandlung hängt vom spezifischen Tumor, sowie seiner Lokation ab. Ein chirurgischer Eingriff wird häufig im Frühstadium der Diagnose, in Kombination mit einer Immuntherapie und/oder Chemotherapie und/oder Strahlentherapie/Brachytherapie eingesetzt. Hauttumoren sind Krebsarten, die bereits mit immuntherapeutischen Ansätzen (monoklonalen Antikörpern), sowie mit genetisch gezielten Behandlungen wie BRAF- und MEK-Inhibitoren behandelt werden. Für die Hautkrebspatienten wird ein sogenanntes synergetisches Konzept evaluiert, das aus der Kombination eines Immunprimingansatzes, Immunaktivierungsansatzes und einer systemischen Behandlung besteht, die in Synergie mit den immuntherapeutischen Ansätzen wirkt. Ein synergetisches Konzept berücksichtigt alle Aspekte der Krankengeschichte des Patienten, weitere Diagnosen, das allgemeine Wohlbefinden, sowie die verfügbaren diagnostischen Konstellationen und laufenden Behandlungen. Neuere Therapiekonzepte umfassen insbesondere die Kombination von verschiedenen Immuntherapien, hierunter Virustherapien und Checkpointantikörper. Des Weiteren spielt für den einzelnen Patienten die Expression von GD2 eine Rolle für die Evaluation von individualisierten Therapieoptionen.

Bei Verdacht auf einen Hauttumor wird in der Regel nach einer umfassenden körperlichen Untersuchung und Biopsie oder Exzision des verdächtigen Hautareals, ein Umfeld- und Ausbreitungsdiagnostik durchgeführt, um festzustellen, ob sich der Krebs bereits auf andere Gewebe ausgebreitet hat (Metastasen). Die Biopsie ist hilfreich, um die Eigenschaften des Tumors festzustellen. Eine histopathologische Analyse kann den genauen (Zell-)Typ des Tumors bestimmen. Es sind verschiedene Arten von Tumoren bekannt, von denen jede einzigartige genetische Eigenschaften aufweist.

Was die meisten Patienten nicht wissen ist, dass nach der ersten Untersuchung der Biopsie (zur Bestimmung des Tumortyps) das Gewebe in der histopathologischen Abteilung des Krankenhauses aufbewahrt wird, in welcher die Biopsie stattfand. Dieses aufbewahrte Gewebematerial kann für eingehende (genetische) Gewebeanalysen und Sequenzierungen verwendet werden. Es ist bekannt, dass Tumore mehrere genetische Modifikationen zeigen, wodurch die Krebszellen einen selektiven Wachstumsvorteil entwickeln können. Mittels fortschrittlich entwickelten Hochdurchsatztechnologien ist nun eine Identifizierung dieser mutierten Gene möglich, die zu einer wirksamen gezielten Therapie führen können.

Es ist von entscheidender Bedeutung, eine weitergehende Tumoranalyse durchzuführen, damit alle Möglichkeiten einer gezielten Behandlung für den Patienten ausgelotet werden können. Sei es innerhalb eines privaten Settings, oder innerhalb einer klinischen Studie. Daher ist es wichtig ein Labor zu finden, das Ihr Tumorgewebe auf alle Marker und Mutationen untersucht und anschließend einen Onkologen zu finden, der bereit ist mit Ihnen auf die bestmögliche (und zielgerichtete) Weise zusammenzuarbeiten.

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Wichtig: Unser onkologisches Team berät Sie gerne telefonisch, um einen tieferen Einblick in Ihren speziellen Fall zu erhalten. Dies ermöglicht es uns auch, Ihnen einen vorläufigen Behandlungsplan und Kostenvoranschlag zu erstellen. Unsere Onkologen informieren Sie ausführlich über Medikamente, Therapien und Behandlungen, einschließlich der zugrundeliegenden Mechanismen und Nebenwirkungen. Nach einer körperlichen Untersuchung und einem ausführlichen Gespräch mit Ihnen vor Ort, wird der definitive Behandlungsplan besprochen. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass komplexe medizinische Prozesse wie oben erwähnt nur durch eine eingehende Beratung vor Ort erklärt werden können.



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