{"id":2006,"date":"2024-06-21T09:54:11","date_gmt":"2024-06-21T09:54:11","guid":{"rendered":"https:\/\/stage.hallwang2.smithberlin.com\/?post_type=disease&#038;p=2006"},"modified":"2024-09-09T11:39:37","modified_gmt":"2024-09-09T11:39:37","slug":"urogenitale-tumore","status":"publish","type":"disease","link":"https:\/\/www.hallwang-clinic.com\/de_DE\/disease\/urogenitale-tumore\/","title":{"rendered":"Urogenitale Tumore"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading has-text-align-center\">Blasenkrebs, Eierstockkrebs, Endometriumkarzinom, Geb\u00e4rmutterhalskrebs, Harnr\u00f6hrenkrebs, Hodenkrebs, Korpuskarzinom, Nephroblastom, Nierenkrebs, Nierenzellkarzinom,&nbsp;Peniskarzinom, Prostatakarzinom, Vaginalkarzinom, Urethrakrazinom, Uteruskarzinom, Vulvakarzinom, Wilms-Tumor, Zervixkarzinom<\/h2>\n\n\n\n<p>Krebserkrankungen des Urogenitaltrakts, sowohl bei Frauen als auch bei M\u00e4nnern, sind in der Regel prim\u00e4rer Natur. Dies bedeutet, dass sie im Urogenitalbereich zu wachsen beginnen und in andere K\u00f6rperteile und Organe eindringen und sich dort ausbreiten k\u00f6nnten. Urogenitaltumore bei Frauen k\u00f6nnen sich als Vulvakarzinom, Vaginalkarzinom, Geb\u00e4rmutterhals- (Zervixkarzinom) oder schleimhautkrebs, sowie Eierstockkrebs (Ovarialkarzinom) entwickeln. Urogenitaltumore bei m\u00e4nnlichen Patienten k\u00f6nnen sich als Peniskarzinom, Prostatakarzinom oder Hodenkrebs entwickeln. Tumore des Harntrakts (Urothelkarzinom) oder der Niere (Nierenzellkarzinom), k\u00f6nnen sich sowohl bei Frauen, als auch bei M\u00e4nnern entwickeln.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Tumorzellen weisen eine Reihe von Merkmalen auf, darunter abnormales Zellwachstum, vermehrte Zellteilung, sowie die F\u00f6rderung der Blutgef\u00e4\u00dfbildung. Die Anzeichen und Symptome der Erkrankung sind vielf\u00e4ltig und k\u00f6nnen Juckreiz, Brennen, oder Blutungen, sowie Hautver\u00e4nderungen im Genitalbereich, als auch H\u00e4maturie, Dysurie, Bl\u00e4hungen, Durchfall, Verstopfung und \u00dcbelkeit umfassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Tumoren werden nach verschiedenen Tumorausbreitungskriterien sowie in erster Linie nach ihrem histologischen Erscheinungsbild klassifiziert. Die histo-\/pathologische Analyse eines Rezeptorstatus ist bei einigen Tumorentit\u00e4ten des Urogenitaltraktes, wie beim Ovarialkarzinom, Standard und spielt eine mitentscheidende Rolle bei der Entscheidungsfindung f\u00fcr die Behandlung. Einige urogenitale Tumorzellen haben bekannterma\u00dfen Hormonrezeptoren auf ihrer Oberfl\u00e4che. Patienten, deren Tumorgewebe positiv auf einen oder mehrere dieser Rezeptoren getestet wurde, k\u00f6nnen von einer Antihormonbehandlung, einer Behandlung mit monoklonalen Antik\u00f6rpern oder einer Behandlung mit einem Antibody-drug Konjugate (ADCs) profitieren. Es ist bekannt, dass Patienten deren Tumorzellen keinen der Rezeptortypen aufweisen, weitere Oberfl\u00e4chenmarker wie PD-1, PD-L1, PD-L2, PSMA, Survivin, NYESO, WT1 usw. aufweisen k\u00f6nnen, die durch einen pr\u00e4zisionsbasierten immuntherapeutischen Ansatz gezielt angegangen werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Krebserkrankungen des Urogenitaltrakts werden in erster Linie f\u00fcr einen chirurgischen Eingriff evaluiert, meist in Kombination mit einer Chemotherapie und\/oder Strahlentherapie vorab, nach oder sogar anstelle des chirurgischen Eingriffs, falls anderweitig nicht m\u00f6glich. Zu modernen Therapiekonzepte z\u00e4hlen heutzutage insbesondere der Einsatz von Immuntherapien bei urogenitalen Krebserkrankungen, die im Rahmen eines sogenannten Umbrellakonzepts diskutiert und konzipiert werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns\">\n<div class=\"wp-block-column\">\n<div class=\"wp-block-group has-text-color has-background has-link-color wp-elements-b42ce26f93faf9f149a71a5e0008bb4d\" style=\"color:#000000;background-color:#ffffff\">\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Umbrellakonzept<\/h2>\n\n\n\n<p>Ein Umbrellakonzept ber\u00fccksichtigt alle Aspekte der Krankengeschichte des Patienten, weitere Diagnosen, das allgemeine Wohlbefinden, sowie die verf\u00fcgbaren diagnostischen Konstellationen und laufenden Behandlungen. Ein Umbrellakonzept beruht nicht auf der einen oder der anderen Therapieoption, sondern zieht eine pr\u00e4zisionsbasierte Kombination von Therapien in Betracht, die f\u00fcr jeden Einzelfall bewertet werden.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Bei Verdacht auf ein urogenitales Karzinom erfolgt eine umfassende k\u00f6rperliche Untersuchung in der Regel gefolgt von einer Ausbreitungsdiagnostik, zum Beispiel Mittel PET-CT-Scan, CT-Scan, und\/oder MRT-Scan das Aufschluss dar\u00fcber gibt, ob und wo sich Tumormassen im K\u00f6rper befinden. Es zeigt auf, ob der Tumor sich bereits auf andere Gewebe ausgebreitet hat (Metastasierung). Wenn eine Masse festgestellt wurde, sollte sie biopsiert werden um die Eigenschaften des Tumors zu bestimmen. Eine histopathologische Analyse kann dann den genauen (Zell-)Typ des Tumors identifizieren. Es gibt viele verschiedene Arten von Tumoren und jeder von Ihnen weist einzigartige genetische Merkmale auf.<\/p>\n\n\n\n<p>Was die meisten Patientinnen und Patienten nicht wissen ist, dass nach der ersten Untersuchung der Biopsie (zur Bestimmung des Tumortyps) das Gewebe in der histopathologischen Abteilung des Krankenhauses aufbewahrt wird, in welcher die Biopsie stattfand. Dieses aufbewahrte Gewebematerial kann f\u00fcr eingehende (genetische) Gewebeanalysen und Sequenzierungen verwendet werden. Es ist bekannt, dass Tumore die Anh\u00e4ufung mehrerer genetischer Modifikationen zeigen, wodurch Krebszellen den selektiven Wachstumsvorteil entwickeln um eine Expansion einzuleiten. Mittels fortschrittlich entwickelten Hochdurchsatztechnologien ist nun eine Identifizierung dieser mutierten Gene m\u00f6glich, die zu einer wirksamen gezielten Therapie f\u00fchren k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist von entscheidender Bedeutung, eine gr\u00fcndliche Tumoranalyse durchzuf\u00fchren, damit f\u00fcr den Patienten alle M\u00f6glichkeiten einer gezielten Behandlung ausgelotet werden k\u00f6nnen. Sei es innerhalb eines privaten Settings, oder innerhalb einer klinischen Studie. Daher ist es wichtig, bereits zu Beginn der Therapieevaluation ein Labor zu finden, das Ihr Tumorgewebe auf alle Marker und Mutationen untersucht und die Ergebnisse mit einem erfahrenen Onkologen zu besprechen, welcher bereit ist mit Ihnen auf die bestm\u00f6gliche und zielgerichtete Weise zusammenzuarbeiten.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-buttons\">\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link has-text-align-center wp-element-button\" href=\"https:\/\/www.hallwang-clinic.com\/?page_id=1791\">MEHR ERFAHREN \u00dcBER DIAGNOSEM\u00d6GLICHKEITEN<\/a><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link has-text-align-center wp-element-button\" href=\"https:\/\/www.hallwang-clinic.com\/?page_id=1575\">MEHR ERFAHREN \u00dcBER IMMUNTHERAPIE<\/a><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-inn-font-family\"><strong>Wichtig:<\/strong> Unser onkologisches Team ber\u00e4t Sie gerne telefonisch, um einen tieferen Einblick in Ihren speziellen Fall zu erhalten. Dies erm\u00f6glicht es uns auch, Ihnen einen vorl\u00e4ufigen Behandlungsplan und Kostenvoranschlag zu erstellen. Unsere Onkologen informieren Sie ausf\u00fchrlich \u00fcber Medikamente, Therapien und Behandlungen, einschlie\u00dflich der zugrundeliegenden Mechanismen und Nebenwirkungen. Nach einer k\u00f6rperlichen Untersuchung und einem ausf\u00fchrlichen Gespr\u00e4ch mit Ihnen vor Ort, wird der definitive Behandlungsplan besprochen. Bitte haben Sie Verst\u00e4ndnis daf\u00fcr, dass komplexe medizinische Prozesse wie oben erw\u00e4hnt nur durch eine eingehende Beratung vor Ort erkl\u00e4rt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns\">\n<div class=\"wp-block-column\">\n<div class=\"wp-block-group has-text-color has-background has-link-color wp-elements-8ec5633a330cf1121ac3d8445b027af7\" style=\"color:#000000;background-color:#ffffff\">\n<h3 class=\"wp-block-heading has-text-align-center\">Kontaktieren Sie uns. <br>Wir helfen Ihnen gern!<\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-buttons\">\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link has-text-align-center wp-element-button\" href=\"https:\/\/www.hallwang-clinic.com\/?page_id=1586\">JETZT KONTAKT AUFNEHMEN<\/a><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"featured_media":2701,"template":"","class_list":["post-2006","disease","type-disease","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","de_DE","teaser-view"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.hallwang-clinic.com\/wp-json\/wp\/v2\/disease\/2006","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.hallwang-clinic.com\/wp-json\/wp\/v2\/disease"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.hallwang-clinic.com\/wp-json\/wp\/v2\/types\/disease"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hallwang-clinic.com\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2701"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.hallwang-clinic.com\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2006"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}