Kopf-Hals-Tumore

Krebstumoren, die als Kopf-Hals-Tumore bezeichnet werden, sind Krebsarten, die im Mund-, Nasen-, und Rachenraum, im Kehlkopf, in den Nasen-Nebenhöhlen oder in den Speicheldrüsen auftreten und häufig durch zugeführte Noxen, wie Alkohol oder Tabak verursacht werden. Auch das humane Papillomavirus (HPV)- und das Epstein-Barr-Virus (EBV) spielen bei dieser Krebsart eine Rolle und können zur Entstehung eines Kopf-Hals-Tumors beitragen. 

Die Anzeichen und Symptome der Krankheit sind vielfältig und können eine Lymphknotenschwellung, Halsschmerzen oder eine heiser klingende Stimme, sowie Blutungen aus dem Mund, oder Mundgeruch umfassen.

Diese Tumore werden nach ihrem histologischen Erscheinungsbild, Lokalisation und ihrer Zellstruktur klassifiziert. Viele der Kopf-Hals-Tumore werden als Plattenepithelkarzinom beschrieben, andere jedoch auch als Adenokarzinom charakterisiert, abhängig von der Lokalisation und dem damit verbunden hauptsächlichen Zelltyp. Ein chirurgischer Eingriff wird häufig im Frühstadium der Diagnose in Kombination mit einer Chemotherapie und/oder einer Strahlentherapie eingesetzt. Kopf-Hals-Tumore sind Krebsarten, die bereits mit immuntherapeutischen Ansätzen (monoklonalen Antikörpern) rfolgreich behandelt werden. In jüngster Zeit wurde die Behandlung mit Checkpointantikörpern zugelassen. Kopf-Hals-Tumore gelten als hochimmunogene Tumore, insbesondere diejenigen welche virusassoziiert sind. Als hoch-spezialisierte onkologische Privatklinik empfehlen wir eine Zweitmeinung bei der Evaluation immuntherapeutischer Behandlungskonzepte, insbesondere in Bezug auf patienten-individualisierte zielgerichtete und immuntherapeutische Kombinationstherapien.

Daher wird ein sogenanntes synergetisches Konzept evaluiert, das aus der Kombination eines Immunpriming-Ansatzes und Immun-Aktivierungsansatzes besteht. Ein synergetisches Konzept berücksichtigt alle Aspekte der Krankengeschichte des Patienten, weitere Diagnosen, das allgemeine Wohlbefinden, sowie die verfügbaren diagnostischen Konstellationen und laufenden Behandlungen. Das Konzept ist eine präzisionsbasierte Kombination, die für jeden Einzelfall bewertet und in Betracht gezogen wird.

Bei Verdacht auf einen Kopf-Hals-Tumor wird in der Regel nach einer umfassenden körperlichen Untersuchung ein PET-CT-Scan oder MRT-Scan durchgeführt, das Aufschluss darüber gibt, ob und wo sich Tumormassen im Körper befinden. Es zeigt auf, ob der Tumor sich bereits auf andere Gewebe ausgebreitet hat (Metastasierung). Wenn eine Masse festgestellt wurde, sollte sie biopsiert werden um die Eigenschaften des Tumors zu bestimmen. Eine histopathologische Analyse kann dann den genauen (Zell-)Typ des Tumors identifizieren. Es gibt viele verschiedene Arten von Tumoren und jeder von Ihnen weist einzigartige genetische Merkmale auf.

Was die meisten Patienten nicht wissen ist, dass nach der ersten Untersuchung der Biopsie (zur Bestimmung des Tumortyps) das Gewebe in der histopathologischen Abteilung des Krankenhauses aufbewahrt wird, in welcher die Biopsie stattfand. Dieses aufbewahrte Gewebematerial kann für eingehende (genetische) Gewebeanalysen und Sequenzierungen verwendet werden. Es ist bekannt, dass Tumore die Anhäufung mehrerer genetischer Modifikationen zeigen, wodurch Krebszellen den selektiven Wachstumsvorteil entwickeln um eine Expansion einzuleiten. Mittels fortschrittlich entwickelten Hochdurchsatztechnologien ist nun eine Identifizierung dieser mutierten Gene möglich, die zu einer wirksamen gezielten Therapie führen können.

Es ist von entscheidender Bedeutung, eine gründliche Tumoranalyse durchzuführen, damit alle Möglichkeiten einer gezielten Behandlung für einen Patienten ausgelotet werden können. Sei es innerhalb eines privaten Settings, oder innerhalb einer klinischen Studie. Daher ist es wichtig ein Labor zu finden, das Ihr Tumorgewebe auf alle Marker und Mutationen untersucht und anschließend einen Onkologen zu finden, der bereit ist mit Ihnen auf die bestmögliche und zielgerichtete Weise zusammenzuarbeiten.

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Wichtig: Unser onkologisches Team berät Sie gerne telefonisch, um einen tieferen Einblick in Ihren speziellen Fall zu erhalten. Dies ermöglicht es uns auch, Ihnen einen vorläufigen Behandlungsplan und Kostenvoranschlag zu erstellen. Unsere Onkologen informieren Sie ausführlich über Medikamente, Therapien und Behandlungen, einschließlich der zugrundeliegenden Mechanismen und Nebenwirkungen. Nach einer körperlichen Untersuchung und einem ausführlichen Gespräch mit Ihnen vor Ort, wird der definitive Behandlungsplan besprochen. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass komplexe medizinische Prozesse wie oben erwähnt nur durch eine eingehende Beratung vor Ort erklärt werden können.



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