Akustikusneurinom, Astrozytom, Glioblastoma multiforme (GBM), Hirntumor, Medulloblastom, Meningeom, Mischgliom, Neurinom, Neuroblastom, Oligoastrozytom, Oligodendrogliom, Plexuspapillom

Krebserkrankungen des Gehirns können primärer Natur sein, was bedeutet, dass der Tumor im Gehirn zu wachsen beginnt und sich lokal ausbreitet, oder sie können als sekundäre Tumoren charakterisiert werden, die sich von anderen Organen im Gehirn ausgebreitet haben und auch als Hirnmetastasen bezeichnet werden.

Die Anzeichen und Symptome der Krankheit sind vielfältig und hängen von dem betroffenen Teil des Gehirns ab. Klassische Symptome für Hirntumoren sind insbesondere Kopfschmerzen, morgendliche Kopfschmerzen, Krampfanfälle, Sehstörungen und geistige Veränderungen, sowie auch Erbrechen und Gleichgewichtsstörungen.

Diese Tumoren können in nahezu allen Bereichen des Gehirns auftreten. Einige der Hirntumore können operativ entfernt werden, wenn sie als operabel angesehen werden. Insbesondere im Hirnstamm sitzende oder angrenzende Tumore sind nicht oder nur durch hoch-spezialisierte und langjährig erfahrene Neurochirurgen einer operativen Intervention zugänglich. In nicht operablen Fällen werden eine Chemotherapie und/oder eine Strahlentherapie vor, oder sogar anstelle des chirurgischen Eingriffs empfohlen. Als Teil eines Netzwerks von Universitätsklinken hat unser kollaboratives Team für Neurochirurgie wiederholt gezeigt, dass Operationen bei Patienten erfolgreich durchführbar waren, die in ihrem Heimatland als inoperabel galten. Daher empfehlen wir grundsätzlich eine Zweitmeinung in Erwägung zu ziehen. Da die Therapieoptionen bei Hirntumoren und einer Hirnmetastasierung grundsätzlich weiterhin eingeschränkt sind, finden aktuell immuntherapeutische Kombinationstherapien Einzug in die Neuroonkologie. Hierunter wurden bereits vielversprechende Ansätze identifiziert.

Die Erstdiagnose erfolgt normalerweise durch bildgebende Diagnostik. Bei Verdacht auf einen Hirntumor erfolgt in der Regel eine MRT-Untersuchung. Wenn ein Hirntumor festgestellt wurde, sollte dieser biopsiert werden, um die Eigenschaften des Tumors zu bestimmen. Eine histopathologische Analyse kann dann den genauen (Zell-)Typ des Tumors identifizieren. Es gibt viele verschiedene Arten von Tumoren und jeder von Ihnen weist einzigartige genetische Merkmale auf.

Was die meisten Patientinnen und Patienten nicht wissen ist, dass nach der ersten Untersuchung der Biopsie (zur Bestimmung des Tumortyps) das Gewebe in der histopathologischen Abteilung des Krankenhauses aufbewahrt wird, in welcher die Biopsie stattfand. Dieses aufbewahrte Gewebematerial kann für eingehende (genetische) Gewebeanalysen und Sequenzierungen verwendet werden. Es ist bekannt, dass Tumore die Anhäufung mehrerer genetischer Modifikationen zeigen, wodurch Krebszellen den selektiven Wachstumsvorteil entwickeln, um eine Expansion einzuleiten. Mittels fortschrittlich entwickelten Hochdurchsatztechnologien ist nun eine Identifizierung dieser mutierten Gene möglich, die zu einer wirksamen gezielten Therapie führen können.

Es ist von entscheidender Bedeutung, eine gründliche Tumoranalyse durchzuführen, damit für den Patienten alle Möglichkeiten einer gezielten Behandlung ausgelotet werden können. Sei es innerhalb eines privaten Settings, oder innerhalb einer klinischen Studie. Daher ist es wichtig ein Labor zu finden, das Ihr Tumorgewebe auf alle Marker und Mutationen untersucht und anschließend einen Onkologen zu finden, der bereit ist mit Ihnen auf die bestmögliche und zielgerichtete Weise zusammenzuarbeiten.

Wichtig: Unser onkologisches Team berät Sie gerne telefonisch, um einen tieferen Einblick in Ihren speziellen Fall zu erhalten. Dies ermöglicht es uns auch, Ihnen einen vorläufigen Behandlungsplan und Kostenvoranschlag zu erstellen. Unsere Onkologen informieren Sie ausführlich über Medikamente, Therapien und Behandlungen, einschließlich der zugrundeliegenden Mechanismen und Nebenwirkungen. Nach einer körperlichen Untersuchung und einem ausführlichen Gespräch mit Ihnen vor Ort, wird der definitive Behandlungsplan besprochen. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass komplexe medizinische Prozesse wie oben erwähnt nur durch eine eingehende Beratung vor Ort erklärt werden können.

Analtumor, Darmkrebs, Dickdarmkrebs, Dünndarmtumor, Gallenblasenkrebs, Gallengangskarzinom, Cholangiokarzinom (CCA), kolorektales Karzinom, Magenkarzinom, Mastdarmkrebs, Ösophaguskarzinom/Speiseröhrenkrebs, gastrointestinaler Stromatumor (GIST)

Krebserkrankungen des gastrointestinalen, gastropankreatischen und gastrohepatischen Bereichs des Körpers sind in der Regel primärer Natur, das heißt, sie beginnen im Magen, im Darm, in der Bauchspeicheldrüse, der Gallenblase oder in der Leber zu wachsen und können sich in anderen Teilen und Organen des Körpers ausbreiten (Metastasierung).

Tumorzellen weisen eine Reihe von Merkmalen auf, darunter abnormales Zellwachstum, vermehrte Zellteilung, sowie die Förderung der Blutgefäßbildung. Die Anzeichen und Symptome der Erkrankung sind vielfältig und können Übelkeit, Durchfall, Verstopfung, Blut im Stuhl, starken Gewichtsverlust oder Gelbsucht (Ikterus) umfassen. Diese Erkrankungen werden meistens diagnostiziert, wenn betroffene Patienten ihre Hausärzte bezüglich ihrer Symptomatik aufsuchen. Ultraschall- und Bildgebungsdiagnostik, Hämoccult-Tests zur Bestimmung auf Blut im Stuhl, sowie Magen- und Darmspiegelungen werden durchgeführt und sind Untersuchungen der ersten Wahl. Einige dieser Untersuchungen werden ab einem bestimmten Alter auch als Vorsorgeuntersuchungen empfohlen.

Tumore des gastrointestinalen, gastropankreatischen und gastrohepatischen Bereichs des Körpers werden anhand ihres histologischen Erscheinungsbildes sowie der Frage klassifiziert, ob diese Tumoren lokalisiert, oder bereits metastasiert sind. In frühen Stadien können diese Tumore chirurgisch entfernt werden – manchmal in Kombination mit einer Radio- und/oder Chemotherapie. Ebenfalls kann eine lokale Therapie mit z.Bsp. einer transarteriellen Chemoembolisation (TACE), gefolgt von einer selektiven internen Strahlentherapie (SIRT) oder andere lokale Therapieoptionen in fortgeschrittenen Stadien eine ergänzende Option darstellen. Die genetische Analyse spielt bei diesen Krebstypen eine entscheidende Rolle, denn häufig wird festgestellt, dass diese Tumoren therapierelevante Mutationen oder Oberflächenmarker aufweisen, für die eine Reihe standardisierter Protokolle eine wesentliche Rolle spielen. Stark vorbehandelte Patienten, die all diese Protokolle durchlaufen haben, sind häufig mit einer Chemotherapieresistenz konfrontiert. Zu erwähnen ist, dass diese Tumore Biomarkerkonstellationen aufweisen können, die bei Kenntnis dieser gezielt behandelt werden können. Beispielsweise ist der human epidermal growth factor 2 (HER2), der zur Familie der epidermalen Wachstumsfaktoren (EGF-Rezeptorfamilie) gehört, ein Biomarker, der bei Brustkrebspatienten vorkommt, aber auch in gastrointestinalen, gastropankreatischen und gastrohepatischen Tumorerkrankungen zu finden ist. Immuntherapeutische Ansätze mit monklonalen Antikörpern, oder Antibody-drug Konjugaten (ADCs) können für diesen Fall in Betracht gezogen werden. Sehr oft sind Patienten mit einer gastrointestinalen, gastropankreatischen und gastrohepatischen Tumorerkrankung die diese Konstellation aufweist in ihren Heimatländern eingeschränkt, da HER2-zielgerichtetete Therapien dort nur für Burstkrebspatienten zugelassen, oder nur in klinischen Studien verfügbar sind. Andere Biomarker umfassen MSI, MSS, Tumor mutational burden, cMET, EpCAM, Survivin, NYESO, etc.

Bei Verdacht auf eine gastrointestinale, gastropankreatische und gastrohepatische Tumorerkrankung kann ein PET-CT-Scan / MRT-Scan durchgeführt werden, das Aufschluss darüber gibt, ob und wo sich Tumormassen im Körper befinden. Es zeigt auf, ob der Tumor sich bereits auf andere Gewebe ausgebreitet hat (Metastasierung). Wenn eine Masse festgestellt wurde, sollte sie biopsiert werden um die Eigenschaften des Tumors zu bestimmen. Eine histopathologische Analyse kann dann den genauen (Zell-)Typ des Tumors identifizieren. Es gibt viele verschiedene Arten von Tumoren und jeder von Ihnen weist einzigartige genetische Merkmale auf.

Was die meisten Patienten nicht wissen ist, dass nach der ersten Untersuchung der Biopsie (zur Bestimmung des Tumortyps) das Gewebe in der histopathologischen Abteilung des Krankenhauses aufbewahrt wird, in welcher die Biopsie stattfand. Dieses aufbewahrte Gewebematerial kann für eingehende (genetische) Gewebeanalysen und Sequenzierungen verwendet werden. Es ist bekannt, dass Tumore mehrere genetische Modifikationen zeigen, wodurch die Krebszellen einen selektiven Wachstumsvorteil entwickeln können. Mittels fortschrittlich entwickelten Hochdurchsatztechnologien ist nun eine Identifizierung dieser mutierten Gene möglich, die zu einer wirksamen gezielten Therapie führen können.

Es ist von entscheidender Bedeutung, eine gründliche Tumoranalyse durchzuführen, damit alle Möglichkeiten einer gezielten Behandlung für den Patienten ausgelotet werden können. Sei es innerhalb eines privaten Settings, oder innerhalb einer klinischen Studie. Daher ist es wichtig ein Labor zu finden, das Ihr Tumorgewebe auf alle Marker und Mutationen untersucht und anschließend einen Onkologen zu finden, der bereit ist mit Ihnen auf die bestmögliche (und zielgerichtete) Weise zusammenzuarbeiten.

Während einige dieser Tumoren chirurgisch entfernt werden können, häufig in Kombination mit einer neoadjuvanten Chemotherapie, gefolgt von einer adjuvanten Chemotherapie und/oder Strahlentherapie, wird eine Immuntherapie für diese Krebstypen häufig unterschätzt. Die Immuntherapie kann bei gastrointestinalen, gastropankreatischen und gastrohepatischen Tumorerkrankungen von hohem Wert sein und kann im Einzelfall innerhalb eines synergetischen Konzepts eingesetzt werden.

Wichtig: Unser onkologisches Team berät Sie gerne telefonisch, um einen tieferen Einblick in Ihren speziellen Fall zu erhalten. Dies ermöglicht es uns auch, Ihnen einen vorläufigen Behandlungsplan und Kostenvoranschlag zu erstellen. Unsere Onkologen informieren Sie ausführlich über Medikamente, Therapien und Behandlungen, einschließlich der zugrundeliegenden Mechanismen und Nebenwirkungen. Nach einer körperlichen Untersuchung und einem ausführlichen Gespräch mit Ihnen vor Ort, wird der definitive Behandlungsplan besprochen. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass komplexe medizinische Prozesse wie oben erwähnt nur durch eine eingehende Beratung vor Ort erklärt werden können.

B-Zell-Lymphom, Burkitt-Lymphom, Hodgkin-Lymphom, Lymphdrüsenkrebs, Lymphogranulomatose, Lymphom, Morbus Hodgkin, Non-Hodgkin-Lymphom, T-Zell-Lymphom, akute lymphatische Leukämie (ALL), akute myeloische Leukämie (AML), chronisch lymphatische Leukämie (CLL), chronisch myeloische Leukämie (CML), Haarzellleukämie (HCL), T-Zell-Prolymphozytenleukämie (T-PLL), Leukämie, Morbus Kahler, multiples Myelom (MM), Mycosis fungoides, Plasmozytom, Thymom

Hämatologische Krebserkrankungen, auch als Blutkrebs bezeichnet, sind bösartige Veränderungen von Blutzellen, die ihren primären Ursprung im Knochenmark haben. Eine Leukämie wird in akute oder chronische Formen unterteilt und danach, welche Art von Blutzellen betroffen sind. Darüber hinaus gehören Lymphome auch zu den hämatologischen Krebserkrankungen. Dies ist sehr vereinfacht dargestellt, da es aktuelle eine Vielzahl von molekulargenetischen und zellmorphologischen Faktoren gibt, die zur therapierelevanten Klassifizierung von Leukämien herangezogen werden und von wesentlicher Bedeutung sind. 

Die Hallwang Private Oncology Clinic kann Patienten mit hämatologischen Erkrankungen behandeln, insbesondere bestimmte Lymphomentitäten, welche keine Hochdosis-Chemotherapie bzw. Intensivierte Chemotherapieprotokolle erfordern bzw. diese bereits abgeschlossen wurden. Wir können in anderen Fällen behilflich sein das entsprechende universitäre Zentrum für Sie zu kontaktieren.

Patientinnen und Patienten mit einer Erstdiagnose einer akuten Leukämie sollten sich in einem universitären Zentrum innerhalb von Studien behandeln lassen. Je nach Art und Form der Erkrankung kann die Behandlung eine Kombination aus Chemotherapie, Strahlentherapie, autologer oder allogener Stammzelltransplantation oder Immuntherapie wie beispielsweise chimären monoklonalen Antikörpern umfassen.

Die häufigsten Anzeichen und Symptome einer hämatologischen Erkrankung sind Blutergüsse, Blutungen und Petechien, Nachtschweiß, blasse Haut, vergrößerte Leber oder Milz, Fieber und Lymphknotenschwellungen. Hämatologische Erkrankungen werden in der Regel anhand von Blutbildern und Knochenmarksuntersuchungen diagnostiziert.

Bei Verdacht auf eine hämatologische Erkrankung erfolgt eine Knochenmarkspunktion oder eine Lymphknotenbiopsie. Dieses Material wird für eine histopathologische Analyse verwendet, um den genauen (Zell-) Typ zu bestimmen. Es gibt viele verschiedene Arten der Erkrankung, von denen jede einzigartige genetische Eigenschaften aufweist.

Was die meisten Patientinnen und Patienten nicht wissen ist, dass nach der ersten Untersuchung der Biopsie (zur Bestimmung des Tumortyps) das Gewebe in der histopathologischen Abteilung des Krankenhauses aufbewahrt wird, in welcher die Biopsie stattfand. Dieses aufbewahrte Gewebematerial kann für eingehende (genetische) Gewebeanalysen und Sequenzierungen verwendet werden. Es ist bekannt, dass Tumore die Anhäufung mehrerer genetischer Modifikationen zeigen, wodurch Krebszellen den selektiven Wachstumsvorteil entwickeln um eine Expansion einzuleiten. Mittels fortschrittlich entwickelten Hochdurchsatztechnologien ist nun eine Identifizierung dieser mutierten Gene möglich, die zu einer wirksamen gezielten Therapie führen können.

Es ist von entscheidender Bedeutung, eine gründliche Tumoranalyse durchzuführen, damit für den Patienten alle Möglichkeiten einer gezielten Behandlung ausgelotet werden können. Sei es innerhalb eines privaten Settings, oder innerhalb einer klinischen Studie. Daher ist es wichtig ein Labor zu finden, das Ihr Tumorgewebe auf alle Marker und Mutationen untersucht und anschließend einen Onkologen zu finden, der bereit ist mit Ihnen auf die bestmögliche (und zielgerichtete) Weise zusammenzuarbeiten.

Wichtig: Unser onkologisches Team berät Sie gerne telefonisch, um einen tieferen Einblick in Ihren speziellen Fall zu erhalten. Dies ermöglicht es uns auch, Ihnen einen vorläufigen Behandlungsplan und Kostenvoranschlag zu erstellen. Unsere Onkologen informieren Sie ausführlich über Medikamente, Therapien und Behandlungen, einschließlich der zugrundeliegenden Mechanismen und Nebenwirkungen. Nach einer körperlichen Untersuchung und einem ausführlichen Gespräch mit Ihnen vor Ort, wird der definitive Behandlungsplan besprochen. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass komplexe medizinische Prozesse wie oben erwähnt nur durch eine eingehende Beratung vor Ort erklärt werden können.

Leberkrebs, Häpatozelluläres Karzinom (HCC)

Krebserkrankungen des gastrointestinalen, gastropankreatischen und gastrohepatischen Bereichs des Körpers sind in der Regel primärer Natur, das heißt, sie beginnen im Magen, im Darm, in der Bauchspeicheldrüse, der Gallenblase oder in der Leber zu wachsen und können sich in anderen Teilen und Organen des Körpers ausbreiten (Metastasierung).

Tumorzellen weisen eine Reihe von Merkmalen auf, darunter abnormales Zellwachstum, vermehrte Zellteilung, sowie die Förderung der Blutgefäßbildung. Die Anzeichen und Symptome der Erkrankung sind vielfältig und können Übelkeit, Durchfall, Verstopfung, Blut im Stuhl, starken Gewichtsverlust oder Gelbsucht (Ikterus) umfassen. Diese Erkrankungen werden meistens diagnostiziert, wenn betroffene Patienten ihre Hausärzte bezüglich ihrer Symptomatik aufsuchen. Ultraschall- und Bildgebungsdiagnostik, Hämoccult-Tests zur Bestimmung auf Blut im Stuhl, sowie Magen- und Darmspiegelungen werden durchgeführt und sind Untersuchungen der ersten Wahl. Einige dieser Untersuchungen werden ab einem bestimmten Alter auch als Vorsorgeuntersuchungen empfohlen.

Tumore des gastrointestinalen, gastropankreatischen und gastrohepatischen Bereichs des Körpers werden anhand ihres histologischen Erscheinungsbildes sowie der Frage klassifiziert, ob diese Tumoren lokalisiert, oder bereits metastasiert sind. In frühen Stadien können diese Tumore chirurgisch entfernt werden – manchmal in Kombination mit einer Radio- und/oder Chemotherapie. Ebenfalls kann eine lokale Therapie mit z.Bsp. einer transarteriellen Chemoembolisation (TACE), gefolgt von einer selektiven internen Strahlentherapie (SIRT) oder andere lokale Therapieoptionen in fortgeschrittenen Stadien eine ergänzende Option darstellen. Die genetische Analyse spielt bei diesen Krebstypen eine entscheidende Rolle, denn häufig wird festgestellt, dass diese Tumoren therapierelevante Mutationen oder Oberflächenmarker aufweisen, für die eine Reihe standardisierter Protokolle eine wesentliche Rolle spielen. Stark vorbehandelte Patienten, die all diese Protokolle durchlaufen haben, sind häufig mit einer Chemotherapieresistenz konfrontiert. Zu erwähnen ist, dass diese Tumore Biomarkerkonstellationen aufweisen können, die bei Kenntnis dieser gezielt behandelt werden können. Beispielsweise ist der human epidermal growth factor 2 (HER2), der zur Familie der epidermalen Wachstumsfaktoren (EGF-Rezeptorfamilie) gehört, ein Biomarker, der bei Brustkrebspatienten vorkommt, aber auch in gastrointestinalen, gastropankreatischen und gastrohepatischen Tumorerkrankungen zu finden ist. Immuntherapeutische Ansätze mit monklonalen Antikörpern, oder antibody-drug Konjugaten (ADCs) können für diesen Fall in Betracht gezogen werden. Sehr oft sind Patienten mit einer gastrointestinalen, gastropankreatischen und gastrohepatischen Tumorerkrankung die diese Konstellation aufweist in ihren Heimatländern eingeschränkt, da HER2-zielgerichtetete Therapien dort nur für Burstkrebspatienten zugelassen, oder nur in klinischen Studien verfügbar sind. Andere Biomarker umfassen MSI, MSS, Tumor mutational burden, cMET, EpCAM, Survivin, NYESO, etc.

Bei Verdacht auf eine gastrointestinale, gastropankreatische und gastrohepatische Tumorerkrankung kann ein PET-CT-Scan / MRT-Scan durchgeführt werden, das Aufschluss darüber gibt, ob und wo sich Tumormassen im Körper befinden. Es zeigt auf, ob der Tumor sich bereits auf andere Gewebe ausgebreitet hat (Metastasierung). Wenn eine Masse festgestellt wurde, sollte sie biopsiert werden um die Eigenschaften des Tumors zu bestimmen. Eine histopathologische Analyse kann dann den genauen (Zell-)Typ des Tumors identifizieren. Es gibt viele verschiedene Arten von Tumoren und jeder von Ihnen weist einzigartige genetische Merkmale auf.

Was die meisten Patientinnen und Patienten nicht wissen ist, dass nach der ersten Untersuchung der Biopsie (zur Bestimmung des Tumortyps) das Gewebe in der histopathologischen Abteilung des Krankenhauses aufbewahrt wird, in welcher die Biopsie stattfand. Dieses aufbewahrte Gewebematerial kann für eingehende (genetische) Gewebeanalysen und Sequenzierungen verwendet werden. Es ist bekannt, dass Tumore die Anhäufung mehrerer genetischer Modifikationen zeigen, wodurch Krebszellen den selektiven Wachstumsvorteil entwickeln um eine Expansion einzuleiten. Mittels fortschrittlich entwickelten Hochdurchsatztechnologien ist nun eine Identifizierung dieser mutierten Gene möglich, die zu einer wirksamen gezielten Therapie führen können.

Es ist von entscheidender Bedeutung, eine gründliche Tumoranalyse durchzuführen, damit alle Möglichkeiten einer gezielten Behandlung für den Patienten ausgelotet werden können. Sei es innerhalb eines privaten Settings, oder innerhalb einer klinischen Studie. Daher ist es wichtig zuerst ein Labor zu finden, das Ihr Tumorgewebe auf alle Marker und Mutationen untersucht und anschließend einen Onkologen zu finden, der bereit ist mit Ihnen auf die bestmögliche (und zielgerichtete) Weise zusammenzuarbeiten.

Während einige dieser Tumoren chirurgisch entfernt werden können, häufig in Kombination mit einer neoadjuvanten Chemotherapie, gefolgt von einer adjuvanten Chemotherapie und/oder Strahlentherapie, wird eine Immuntherapie für diese Krebstypen häufig unterschätzt. Die Immuntherapie kann bei gastrointestinalen, gastropankreatischen und gastrohepatischen Tumorerkrankungen von hohem Wert sein und kann im Einzelfall innerhalb eines synergetischen Konzepts eingesetzt werden.

Wichtig: Unser onkologisches Team berät Sie gerne telefonisch, um einen tieferen Einblick in Ihren speziellen Fall zu erhalten. Dies ermöglicht es uns auch, Ihnen einen vorläufigen Behandlungsplan und Kostenvoranschlag zu erstellen. Unsere Onkologen informieren Sie ausführlich über Medikamente, Therapien und Behandlungen, einschließlich der zugrundeliegenden Mechanismen und Nebenwirkungen. Nach einer körperlichen Untersuchung und einem ausführlichen Gespräch mit Ihnen vor Ort, wird der definitive Behandlungsplan besprochen. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass komplexe medizinische Prozesse wie oben erwähnt nur durch eine eingehende Beratung vor Ort erklärt werden können.

Cancer of Unknown Primary (CUP-Syndrom), unbekannter Primärtumor

Patienten, bei welchen ein CUP-Syndrom diagnostiziert wird, werden in einem metastasierten Stadium diagnostiziert und ein Primärtumor kann nicht identifiziert werden. Das CUP-Syndrom steht für „Krebs unbekannten Ursprungs“ – das heißt, der Primärtumor konnte nicht gefunden werden.

Die Anzeichen und Symptome der Krankheit sind vielfältig. Daher sind eine umfassende körperliche Untersuchung sowie eine bildgebende Diagnostik bei Auffälligkeiten von entscheidender Bedeutung, um eine mögliche Tumorerkrankung zu erkennen.

Bei Verdacht auf eine Krebserkrankung wird in der Regel ein PET-CT-Scan durchgeführt, das Aufschluss darüber gibt, ob und wo sich Tumore im Körper befinden. Die vermeintliche Metastase bei Verdacht auf ein CUP-Syndrom sollte biopsiert werden, um eine histo-/pathologische Analyse durchzuführen. Diese Analyse ist hilfreich, um den primären Ursprung des CUP zu bestimmen.

Sobald dies geschehen ist, wird der Patient für ein Behandlungskonzept evaluiert, das in den meisten Fällen aus einer Chemotherapie und/oder Strahlentherapie besteht. Was die meisten Patienten nicht wissen ist, dass nach der ersten Untersuchung der Biopsie (zur Bestimmung des Tumortyps) das Gewebe in der histo-/pathologischen Abteilung des Krankenhauses aufbewahrt wird, in welcher die Biopsie stattfand. Dieses aufbewahrte Gewebematerial kann für eingehende (genetische) Gewebeanalysen und Gen-Sequenzierungen verwendet werden. Es ist bekannt, dass Tumore mehrere genetische Modifikationen zeigen, wodurch die Krebszellen einen selektiven Wachstumsvorteil entwickeln können. Mittels fortschrittlich entwickelten Hochdurchsatztechnologien ist nun eine Identifizierung dieser mutierten Gene möglich, die zu einer wirksamen gezielten Therapie im Rahmen eines sogenannten kombinierten Konzepts führen können.

Daher ist es von entscheidender Bedeutung, ein gründliches Tumorgewebe-Screening durchzuführen, damit für den Patienten alle Möglichkeiten einer gezielten Behandlung ausgelotet werden können. Sei es innerhalb eines privaten Settings, oder innerhalb einer klinischen Studie. Daher ist es wichtig ein Labor zu finden, dass Ihr Tumorgewebe auf therapierelevante Marker und Mutationen untersucht und anschließend einen Onkologen zu finden, der mit Ihnen auf die bestmögliche und zielgerichtete Weise zusammenarbeitet.

Wichtig: Unser onkologisches Team berät Sie gerne telefonisch, um einen tieferen Einblick in Ihren speziellen Fall zu erhalten. Dies ermöglicht es uns auch, Ihnen einen vorläufigen Behandlungsplan und Kostenvoranschlag zu erstellen. Unsere Onkologen informieren Sie ausführlich über Medikamente, Therapien und Behandlungen, einschließlich der zugrundeliegenden Mechanismen und Nebenwirkungen. Nach einer körperlichen Untersuchung und einem ausführlichen Gespräch mit Ihnen vor Ort, wird der definitive Behandlungsplan besprochen. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass komplexe medizinische Prozesse wie oben erwähnt nur durch eine eingehende Beratung vor Ort erklärt werden können.

Die Behandlung von Brustkrebs, insbesondere im fortgeschrittenen Stadium, erfordert innovative und individuell angepasste Therapiekonzepte. Bemerkenswerte Ergebnisse erzielen kombinierte Immuntherapien, die die Hallwang Clinic gezielt auf die Bedürfnisse ihrer Patienten abstimmt.

Tumore der Brust entstammen in der Regel aus dem Brustgewebe, das heißt sie beginnen in der Brust zu wachsen und können in andere Körperteile oder Organe eindringen und sich dort ausbreiten (Metastasierung). Die Anzeichen und Symptome eines Mammakarzinoms (Mamma CA) sind vielfältig und können beispielsweise einen Knoten in der Brust, geschwollene axillare Lymphknoten, eine Veränderung der Brustform, eine Veränderung der Haut um die Brust oder einen Flüssigkeitsaustritt aus der Brustwarze umfassen. 

Folgende Tumorarten sind bei Brustkrebs verbreitet:

  • HER2-positives Mammakarzinom: Tumoren mit Überexpression des HER2-Proteins.
  • HER2-negatives Mammakarzinom: Tumoren ohne Überexpression des HER2-Proteins.
  • hormonpositives Mammakarzinom: Tumoren mit Östrogen- und/oder Progesteronrezeptoren.
  • hormonnegatives Mammakarzinom: Tumoren ohne diese Hormonrezeptoren.
  • triple-negatives Mammakarzinom (TNBC), dreifach negativer Brustkrebs: Tumoren, die weder HER2 noch Östrogen- oder Progesteronrezeptoren exprimieren.

-> Wir sind für Sie da! Haben Sie Fragen zu Ihrer Diagnose oder möchten Sie mit unserem Onkologen-Team persönlich sprechen? Kontaktieren Sie uns telefonisch, per E-Mail oder über unser Kontaktformular.

Behandlung von Brustkrebs: Diagnose

Patientinnen und Patienten erkennen Brustkrebs oft, wenn sie einen Knoten in der Brust ertasten, der sich anders anfühlt als das übrige Brustgewebe. Vorsorgeuntersuchungen, insbesondere Mammographien, entdecken häufig frühe Stadien einer Brustkrebserkrankung. Es ist ein weit verbreitetes Missverständnis, dass nur Frauen an Brustkrebs erkranken können – auch Männer sind vor dieser Krankheit betroffen.

Bei Verdacht auf ein Mammakarzinom führen Ärzte in der Regel ein sogenanntes PET-CT, ein CT-Staging oder ein MRT durch, das Aufschluss darüber gibt, ob und wo sich Tumore im Körper finden. Entdecken sie eine auffällige Masse, entnehmen sie eine Gewebeprobe (Biopsie), um die Eigenschaften des Tumors zu bestimmen. Eine histo-/pathologische Analyse bestimmt dann den genauen Zelltyp des Tumors. Es gibt viele verschiedene Arten von Tumoren und jeder von ihnen weist einzigartige genetische Merkmale auf. Bei einer Brustkrebsdiagnose ist die histo-/pathologische Analyse des Östrogen-(ER), Progesteron-(PR) und HER2-Rezeptorstatus ein Standardvorgehen. Sie spielt eine entscheidende Rolle bei der Entscheidungsfindung für die richtige Brustkrebs-Therapie.

Patienten, deren Tumorgewebe positiv auf einen oder mehrere dieser Rezeptoren getestet wurde, profitieren häufig von einer Antihormonbehandlung beziehungsweise einer Behandlung mit humanisierten monoklonalen Antikörpern oder von einer Behandlung mit sogenannten Antibody-Drug-Konjugaten (ADCs). Patienten, deren Tumorzellen keinen dieser drei Rezeptortypen (ER, PR und HER2) aufweisen, bezeichnet man als triple-negativ. Allerdings können auch triple-negative Tumoren Rezeptoren für andere Hormone, wie den Androgen- oder Prolaktinrezeptor, aufweisen, die ebenfalls für die Therapie relevant sein können.

Die meisten Patientinnen und Patienten wissen nicht, dass nach der ersten Untersuchung der Biopsie zur Bestimmung des Tumortyps das Gewebe in der histo-/pathologischen Abteilung des Krankenhauses aufbewahrt wird, in welcher die Biopsie stattfand. Dieses Gewebematerial lässt sich für weiterführende genetische Gewebeanalysen und Sequenzierungen verwenden. Tumore weisen oft mehrere genetische Modifikationen auf, die den Krebszellen einen selektiven Wachstumsvorteil verschaffen. Mittels fortschrittlich entwickelten Hochdurchsatztechnologien ist nun eine Identifizierung dieser mutierten Gene möglich, die zu einer wirksam gezielten Therapie führen können.

Ein gründliches Screening am Tumorgewebe ist entscheidend, um für die Patienten alle Möglichkeiten einer gezielten Brustkrebs-Behandlung ausloten zu können – sei es innerhalb eines privaten Settings oder innerhalb einer klinischen Studie. Daher ist es wichtig, ein Labor zu finden, das Ihr Tumorgewebe auf alle Marker und Mutationen untersucht und einen Onkologen zu finden, der bereit ist, mit Ihnen auf die bestmögliche und zielgerichtete Weise zusammenzuarbeiten.

Brustkrebs-Behandlung: Welches ist die beste Therapie?

Brusttumore können aufgrund der ausgeweiteten Screeninguntersuchungen häufig frühzeitig erkannt und operativ entfernt werden – oft gemeinsam mit einer Entfernung der Lymphknoten, einer sogenannten Lymphadenektomie. Zusätzlich empfehlen Ärzte in der Regel eine Chemotherapie und/oder Strahlentherapie. Allerdings können beide Therapieformen erhebliche zytotoxische Nebenwirkungen verursachen. Eine der fortschrittlichsten Methoden bei Patienten mit Brustkrebs ist heutzutage der Einsatz von kombinierten Immuntherapien, die hauptsächlich im Rahmen eines sogenannten Umbrellakonzepts Anwendung finden.

Immuntherapie bei Brustkrebs

Die Immuntherapie gilt als bahnbrechender Fortschritt in der Krebsbehandlung, da sie das körpereigene Immunsystem gezielt aktiviert, um Krebszellen zu erkennen und zu zerstören. Dabei kommen zwei kombinierbare Ansätze zum Einsatz: 

1. Aktive Immunisierung: Dieser Ansatz trainiert das Immunsystem des Patienten, Tumorzellen zu erkennen und anzugreifen, was zu Zellzerstörung oder verlangsamtem Tumorwachstum führt. 

2. Passive Immunisierung: Hierbei werden Antikörper oder Antikörperfragmente per Infusion beziehungsweise Injektion verabreicht, die gezielt Krebszellen angreifen und zerstören.

Die Bandbreite der immuntherapeutischen Ansätze ist groß. Sie reicht von Antikörper-Wirkstoff-Konjugaten (Antibody-Drug-Conjugates, ADC) über Checkpoint-blockierende Antikörper (Anti-CTLA-4 oder Anti-PD-1/PD-L1) bis hin zu monoklonalen, polyklonalen und trifunktionalen Antikörpern.

Brustkrebs-Therapie in der Hallwang Clinic: Fortschrittliche Therapiekonzepte

Die Hallwang Clinic hat eines der modernsten genomischen und immuntherapeutischen Profile weltweit entwickelt. Dank unseres erstklassigen Expertennetzwerks, enger Forschungskooperationen und uneingeschränkten Zugangs zu den innovativsten Therapien verfügen wir über einen entscheidenden Vorteil in der Bereitstellung personalisierter Krebsbehandlungen. Unser hochspezialisiertes Onkologieteam verfolgt eine ganzheitliche und integrative Herangehensweise in der Krebsbehandlung, die modernste medizinische Technologien mit bewährten komplementären Methoden kombiniert. So gelingt es uns, herausragende Ergebnisse zu erzielen und die Überlebensraten zu verbessern – selbst bei Patienten mit Krebs im Stadium 4

Auf der Suche nach der besten Brustkrebs-Behandlung entscheiden sich Patienten aus aller Welt für die Hallwang Clinic. Neben den fortschrittlichen Therapiekonzepten, der exzellenten medizinischen Versorgung und der internationalen Ausrichtung trägt auch die vertrauensvolle, einfühlsame Atmosphäre dazu bei, die bestmögliche Behandlung zu fördern. 

Wir laden Sie herzlich ein, sich mit uns in Verbindung zu setzen, um mehr über unser ganzheitliches Krebsbehandlungszentrum zu erfahren.

Wichtig: Unser onkologisches Team berät Sie gerne telefonisch, um einen tieferen Einblick in Ihren speziellen Fall zu erhalten. Dies ermöglicht es uns auch, Ihnen einen vorläufigen Behandlungsplan und Kostenvoranschlag zu erstellen. Unsere Onkologen informieren Sie ausführlich über Medikamente, Therapien und Behandlungen, einschließlich der zugrundeliegenden Mechanismen und Nebenwirkungen. Nach einer körperlichen Untersuchung und einem ausführlichen Gespräch mit Ihnen vor Ort wird der definitive Behandlungsplan besprochen. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass komplexe medizinische Prozesse wie oben erwähnt nur durch eine eingehende Beratung vor Ort erklärt werden können.