Lungenkrebs

Krebstumore der Lunge können zum einen lokal entstanden sein, das heißt, sie beginnen in der Lunge zu wachsen und können auch in andere Körperteile und Organe eindringen und sich dort ausbreiten (Metastasierung). Oder der Tumor stellt eine Lungenmetastase dar, ist also als sekundäre Absiedlung eines Tumors aus einem anderen Organ abgesiedelt. 

Tumorzellen weisen eine Reihe von Merkmalen auf, darunter abnormales Zellwachstum, vermehrte Zellteilung, sowie die Förderung der Blutgefäßbildung. Die Anzeichen und Symptome der Krankheit sind vielfältig und können Schmerzen in der Brust, Husten, Bluthusten, Atemnot, Gewichtsverlust, Schwäche oder Fieber umfassen. Es gibt zwei Haupttypen von Lungenkrebs: das sogenannte kleinzellige Lungenkarzinom (SCLC) und das nicht-kleinzellige Lungenkarzinom (NSCLC). Diese Tumore werden nach ihrem histologischen Erscheinungsbild klassifiziert und diese Klassifizierung ist wichtig für die Evaluierung des weiteren Verlaufs und der Behandlung der Krankheit. Des Weiteren spielen heutzutage immer mehr molekulargenetische Eigenschaften der Tumorentitäten eine zunehmende und bedeutende Rolle in der weitergehenden Diagnostik, die ebenfalls therapieentscheidend, zumindest jedoch Therapierelevant ist.

Einige Lungentumore können operativ entfernt werden, wenn sie als operabel angesehen werden. In andere Fällen werden vor oder nach dem chirurgischen Eingriff eine Chemotherapie und/oder eine Strahlentherapie empfohlen. Eine moderne Therapieoption, welche nun ebenfalls beim Lungenkarzinom etabliert ist, ist heutzutage der Einsatz von Immuntherapien. Somit steht neben den bereits länger zur Verfügung stehenden genetisch gezielten Therapien gegen EGFR-Mutation nun auch immuntherapeutische Therapieoptionen zur Verfügung. Neben EGFR-gezielte Therapien, sollten ebenfalls molekular-genetisch gezielte Therapien gegen cMET, ALK, ROS1, RET, HER2 FGFR1 und weitere Erwähnung finden.

Wir sehen zunehmend Kombinationstherapien im Bereich der Lungenkrebsbehandlung, welche ein hohes Maß an langjähriger Erfahrung in dem Gebiet der Präzisionsmedizin erfordert, und stehen Ihnen hierbei als hoch-spezialisierte onkologische Privatklinik als Partner zur Seite.

Die Erstdiagnose erfolgt normalerweise durch bildgebende Diagnostik. Ein sogenanntes PET-CT-Scan wird durchgeführt, das Aufschluss darüber gibt, ob und wo sich Tumormassen im Körper befinden. Es zeigt auf, ob der Tumor sich bereits auf andere Gewebe ausgebreitet hat (Metastasierung). Wenn eine Masse festgestellt wurde, sollte sie biopsiert werden um die Eigenschaften des Tumors zu bestimmen. Eine histopathologische Analyse kann dann den genauen (Zell-)Typ des Tumors identifizieren. Es gibt viele verschiedene Arten von Tumoren und jeder von Ihnen weist einzigartige genetische Merkmale auf.

Auch wenn es bereits in den meisten universitären Zentren Standard ist, molekulargenetische Screening-Analysen durchzuführen, so wissen einige Patienten nicht, bei denen dies nicht der Fall war, dass eine Nachuntersuchung möglich ist. Das Gewebe wird nach der ersten Untersuchung der Biopsie (zur Bestimmung des Tumortyps) in der histopathologischen Abteilung des Krankenhauses aufbewahrt. Dieses Gewebematerial kann für eingehende (genetische) Gewebeanalysen und Sequenzierungen auch nachfolgend verwendet werden. Es ist bekannt, dass Tumore die Anhäufung mehrerer genetischer Modifikationen zeigen, wodurch Krebszellen den selektiven Wachstumsvorteil entwickeln um eine Expansion einzuleiten. Mittels fortschrittlich entwickelten Hochdurchsatztechnologien ist nun eine Identifizierung dieser mutierten Gene möglich, die zu einer wirksamen gezielten Therapie führen können.

Es ist von entscheidender Bedeutung, ein gründliche Gewebeanalyse durchzuführen, damit für den Patienten alle Möglichkeiten einer gezielten Behandlung ausgelotet werden können - hierbei auch neue Biomarker, die erst kürzlich identifiziert und individuell therapierelevant sind. Sei es innerhalb eines privaten Settings, oder innerhalb einer klinischen Studie. Daher ist es wichtig ein Labor zu finden, das Ihr Tumorgewebe auf alle Marker und Mutationen untersucht und anschließend einen Onkologen zu finden, der bereit ist mit Ihnen auf die bestmögliche und zielgerichtete Weise zusammenzuarbeiten.

Daher wird ein Umbrellakonzept evaluiert, das alle Aspekte der Krankengeschichte des Patienten, weitere Diagnosen, das allgemeine Wohlbefinden, sowie die verfügbaren diagnostischen Konstellationen und laufenden Behandlungen berücksichtigt. Ein Umbrellakonzept beruht nicht auf der einen oder der anderen Therapieoption, sondern zieht eine präzisionsbasierte Kombination von Therapien in Betracht, die für jeden Einzelfall bewertet werden.

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Wichtig: Unser onkologisches Team berät Sie gerne telefonisch, um einen tieferen Einblick in Ihren speziellen Fall zu erhalten. Dies ermöglicht es uns auch, Ihnen einen vorläufigen Behandlungsplan und Kostenvoranschlag zu erstellen. Unsere Onkologen informieren Sie ausführlich über Medikamente, Therapien und Behandlungen, einschließlich der zugrundeliegenden Mechanismen und Nebenwirkungen. Nach einer körperlichen Untersuchung und einem ausführlichen Gespräch mit Ihnen vor Ort, wird der definitive Behandlungsplan besprochen. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass komplexe medizinische Prozesse wie oben erwähnt nur durch eine eingehende Beratung vor Ort erklärt werden können.



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