Corona-Virus und Krebspatienten

Ein Kommentar zur aktuellen Coronavirus-Pandemie:

„Aufgrund der aktuellen Ereignisse sollten mehr Informationen zu unserem medizinischen Bereich hervorgehoben werden, um unsere Krebspatienten und ihre Angehörigen stärker zu sensibilisieren.

Krebspatienten gehören aufgrund der Grunderkrankung und des Einsatzes zytotoxischer Krebstherapien zur COVID-19-Hochrisikogruppe. Unsere Patienten fragen derzeit, ob Krebstherapien verschoben werden können, bis die Pandemie vorbei ist. Nach den aktuellen Aussagen des Robert Koch-Instituts kann die Pandemie sogar Jahre dauern. Eines sollte daher nicht vergessen werden: Der Krebs macht aufgrund der Coronavirus-Pandemie keine Pause. Daher ist die Fortsetzung unter Abwägung der Notwendigkeit einer Behandlung unerlässlich.

Betroffene und insbesondere Angehörige, die in persönlichem Kontakt mit den Patienten stehen, sollten die von den Ländern festgelegten Maßnahmen ernst nehmen und entsprechend handeln. Auch wenn man keine Angst um sich selbst hat, kann man dennoch Träger sein und so Menschen infizieren, die einer Risikogruppe angehören.

Wenn jeder nicht nur Verantwortung für sein individuelles Schicksal, sondern auch Verantwortung für das Schicksal anderer übernimmt, indem er die Hygienemaßnahmen und Anweisungen der Gesundheitsämter befolgt, wird vielen Menschen geholfen und Leben werden gerettet werden. Man muss auch berücksichtigen, dass es immer noch zu medizinischen Notfällen, Autounfällen, Arbeitsunfällen oder Operationen kommt und eine medizinische oder chirurgische Behandlung fortgesetzt werden muss - Intensivpflegebetten müssen auch für diese Patienten verfügbar sein.

Menschen, die Panik verbreiten, Arztpraxen aufsuchen oder die Krankenhäuser stürmen, um schließlich getestet zu werden - bitte seien Sie rücksichtsvoll. Es gibt Menschen mit chronischen Krankheiten, bösartigen Krankheiten, die für ihre Therapien in die Krankenhäuser gehen müssen. Sie haben keine Wahl. Halten Sie das Risiko so gering wie möglich. Rufen Sie zuerst die Gesundheitsdienstleister und ausgewiesenen Testzentren an, wenn Sie sich krank fühlen. Wenn man schwere Symptome wie hohes Fieber und Atemnot entwickelt, sollte man den örtlichen Rettungsdienst anrufen und die individuelle Situation genau erklären. Für Krebspatienten, die unter einer kontinuierlichen Behandlung stehen, ist hohes Fieber eine lebensbedrohliche Situation, die dringend abgeklärt werden muss.

Wenn jeder „Hand in Hand“ arbeitet, indem er sich um andere kümmert, können die Gesundheitsdienstleister weiterhin hervorragende Arbeit leisten und alle behandlungsbedürftigen Patienten versorgen.“

Liebe Krebspatienten, eine weitere Behandlung ist unabdingbar und notwendig - auch jetzt noch in dieser Zeit. Wir empfehlen daher, die Hygieneanweisungen zu befolgen. Bei Fragen und Zweifeln können unsere Patienten uns natürlich jederzeit per E-Mail (info@hallwang-clinic.com) oder telefonisch unter +49 7443 964 240 kontaktieren.

https://www.who.int/health-topics/coronavirus



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